Neue „Initiative Kindeswohl“: Sammlungsbewegung für den angeblichen „Wutherbst“

Es gibt bisher keinen Beweis dafür, dass die neu gegründete Sammlungsbewegung „Initiative Kindeswohl“ nicht #rechtsoffen, nicht #antisemitisch und nicht #demokratiefeindlich sein wird. Die „maßnahmenfreie #Schule“, die von der #initiativekindeswohl verlangt wird, eignet sich nämlich bestens als anschlussfähiges Thema. Sie erhält bereits Unterstützung von #dieBasis #NRW und deckt sich inhaltlich mit Forderungen der #AfD. 

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Ein Kommentar von Annette Bulut

Es gibt bisher keinen Beweis dafür, dass die neu gegründete „Initiative Kindeswohl“ nicht rechtsoffen, nicht antisemitisch und nicht systemfeindlich sein wird. Inhalt und Unterzeichner ihres ersten offenen Briefes lassen vermuten: sie wird eine neue Sammlungsbewegung von #Verschwörungstheoretikern, #Querdenkern, #Esoterikern #Rechten und Anhängern der #GreatBarringtonDeclaration. 

Diese neue Sammlungsbewegung ist der Versuch einer lahmenden Protestbewegung für den angeblichen „Wutherbst“ einen Schubs zu geben. Die „maßnahmenfreie Schule“, die von der #initiativekindeswohl gefordert wird, erhält bereits Unterstützung von #dieBasis #NRW und ist deckungsgleich mit Forderungen der #AfD. Das Thema Kindswohl ist DAS anschlussfähige Thema der Gruppen.

Fragt sich, wer das Narrativ der Sammlungsbewegung unterstützen wird, um der lahmen Ente zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Ein Mitglied der Initiative Familien, Sabrina Loyda, die sich für die Organisation von Unterstützern in der Telegramgruppe der Initiatorin Aya Velázquez einbrachte, nannte Ursel Heudorf, Matthias Schrappe, Tobias Tenenbaum und BVKJ-Sprecher Jakob Maske, die (wörtlich) „auf unserer Seite sind“.

Der hauptberuflich freie Berater #Stöhr, Mentor von Initiative Familien, generiert mit seiner covid-strategie.de und deren Arbeitsgruppe, zu der Heudorf und Schrappe gehören, fortlaufend Content für ‚alternative Fakten‘ zur Coronapolitik der Bundesregierung. Ob diese Arbeitsgruppe die Kampagne der Sammlungsbewegung tatsächlich für den angeblichen „Wutherbst“ mit Forderungen nach einer „maßnahmenfreien Schulen“ begleiten wird oder es andere Unterstützer sein werden, etwa aus dem Axel-Springer-Verlag, wird sich bald zeigen. 

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